Der österreichische Online-Casino-Markt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem klar abgegrenzten, stark regulierten Teil des europäischen Glücksspielsektors entwickelt. Bereits zu Beginn der Marktanalyse verweisen zahlreiche regionale Medien wie https://www.meinbezirk.at/ auf die wachsende gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz digitaler Glücksspielangebote. Die Entwicklung erfolgt dabei nicht isoliert, sondern im engen Zusammenspiel mit europäischen Regulierungstrends, technologischen Innovationen und veränderten Nutzergewohnheiten.
Regulatorische Rahmenbedingungen und ihre Marktwirkung
Die Marktstruktur in Österreich ist maßgeblich durch das nationale Glücksspielgesetz geprägt, das ein stark ausgeprägtes staatliches Lizenzmodell vorsieht. Im europäischen Vergleich unterscheidet sich Österreich damit deutlich von liberaleren Märkten wie Malta oder Estland, wo mehrere Dutzend Online-Casino-Lizenzen vergeben werden. Laut Daten der Europäischen Kommission lag der regulierte Online-Glücksspielumsatz in Österreich im Jahr 2024 bei rund 1,87 Milliarden Euro, wobei der Online-Anteil etwa 38,4 Prozent des gesamten Glücksspielmarktes ausmachte. Diese Quote fällt niedriger aus als im EU-Durchschnitt, der bei etwa 44,9 Prozent lag, was auf die restriktivere Marktöffnung zurückzuführen ist.